Ich merke gerade, dass ich keine Zeit mehr fuer den Blog habe, seit ich nicht mehr arbeite…

Heute morgen sind wir nach einem weiteren Zwischenhalt in Perm in Moskau angekommen. In Perm wurden wir von Vitja und Sergej, zwei Bekannten von Beda, empfangen. Sie hatten noch fuer den gleichen Abend einen Saunabesuch und Festessen mit diversen Mischas, Sergejs und Alexeis organisiert und wir verbrachten zwei Tage wie im Schlaraffenland.

Die Zugfahrt durch ganz Russland verging sehr schnell, nicht zuletzt dank den Mitreisenden. Eine Gruppe von Feuerwehrmaennern stellte sich auch im Durstloeschen als aeusserst professionell heraus und einer von ihnen schenkte Beda seine komplette Uniform. Ein Urologe handelte innerhalb von kuerzester Zeit die Herstellung von Kognak, die Rolle der Frau aus seiner Sicht (am Herd, auf den Mann wartend) und die Auswirkung von Alkoholkonsum ab. Die Zugfahrt liess auch einige kulinarische Hoehenfluege zu, zum Beispiel Spaghetti Napoli mit Salznuessli aus dem Samowar sowie Haselnuesse, die wir mithilfe des Klappbettes knackten. 

Um 6 Uhr frueh kamen wir heute in Moskau an und goennten uns einen Kaffee in einem Cafe am Bahnhof. Auf Anraten eines Inkognito-Cops tranken wir ihn allerdings relativ schnell aus und verliessen das Cafe wieder.

Morgen reisen wir wahrscheinlich weiter nach Kostroma und zum Kloster im Doerfchen Domnino, wo ich vor 15 Jahren mit meiner Mutter und meinem Grossvater war. Danach endet bald das russische Visum und wir reisen zurueck in die Schweiz.

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