Mit diesen paar Photos von der Reise möchte ich den Blog beenden:
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Beda und ich vor einem Wachturm auf der Grossen Mauer
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Jemand trug seinen Pudel mit auf die Mauer
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Ein weiteres praktisches Geschenk für Beda – eine Feuerwehruniform
Mit diesen paar Photos von der Reise möchte ich den Blog beenden:
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Beda und ich vor einem Wachturm auf der Grossen Mauer
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Jemand trug seinen Pudel mit auf die Mauer
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Ein weiteres praktisches Geschenk für Beda – eine Feuerwehruniform
Seit gestern morgen früh bin ich wieder zu Hause und habe bereits Lebern und Rösti sowie ein paar Weihnachtsguetzli gegessen - untrügliche Zeichen dafür, wieder in der Schweiz zu sein. Ansonsten muss ich mich noch daran gewöhnen, dass man nicht angeschnauzt wird, wenn man irgendetwas kaufen will (wie es in Russland oft der Fall war) oder dass man nicht bei Rot über die Kreuzung gehen sollte (in China die einzige Möglichkeit, lebendig über grössere Strassen zu gelangen) etc. Am Schwierigsten war bisher das Schlafen ohne Holpern und abruptes Bremsen des Zuges, aber auch dieser Herausforderung werde ich mich in nächster Zeit seriös widmen.
Ein paar Fotos von der Reise folgen übrigens in naher Zukunft noch.
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Ich merke gerade, dass ich keine Zeit mehr fuer den Blog habe, seit ich nicht mehr arbeite…
Heute morgen sind wir nach einem weiteren Zwischenhalt in Perm in Moskau angekommen. In Perm wurden wir von Vitja und Sergej, zwei Bekannten von Beda, empfangen. Sie hatten noch fuer den gleichen Abend einen Saunabesuch und Festessen mit diversen Mischas, Sergejs und Alexeis organisiert und wir verbrachten zwei Tage wie im Schlaraffenland.
Die Zugfahrt durch ganz Russland verging sehr schnell, nicht zuletzt dank den Mitreisenden. Eine Gruppe von Feuerwehrmaennern stellte sich auch im Durstloeschen als aeusserst professionell heraus und einer von ihnen schenkte Beda seine komplette Uniform. Ein Urologe handelte innerhalb von kuerzester Zeit die Herstellung von Kognak, die Rolle der Frau aus seiner Sicht (am Herd, auf den Mann wartend) und die Auswirkung von Alkoholkonsum ab. Die Zugfahrt liess auch einige kulinarische Hoehenfluege zu, zum Beispiel Spaghetti Napoli mit Salznuessli aus dem Samowar sowie Haselnuesse, die wir mithilfe des Klappbettes knackten.
Um 6 Uhr frueh kamen wir heute in Moskau an und goennten uns einen Kaffee in einem Cafe am Bahnhof. Auf Anraten eines Inkognito-Cops tranken wir ihn allerdings relativ schnell aus und verliessen das Cafe wieder.
Morgen reisen wir wahrscheinlich weiter nach Kostroma und zum Kloster im Doerfchen Domnino, wo ich vor 15 Jahren mit meiner Mutter und meinem Grossvater war. Danach endet bald das russische Visum und wir reisen zurueck in die Schweiz.
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Seit knapp einer Woche sind wir nun in Russland.
Wir verbrachten noch gut eine Woche in Peking und zwei Tage auf der Chinesischen Mauer. Wir erwischten einen wunderschoenen Abschnitt auf der Chinesischen Mauer mit vielen alten Wachtuermen und einigen heiklen Kletterpartien, welche eine chinesische Gruppe sogar mitsamt Pudel meisterte.
Danach reisten wir weiter nach Harbin im Norden Chinas, eine sehr seltsame, aber faszinierende Stadt. Das Stadtbild ist gepraegt von allgegenwaertigem Lauch (in Treppenabgaengen, auf Zwischendaechen, auf Velos, an Hauswaenden etc.) und an jeder Ecke lauern ein paar Toeffahrer. Ab acht Uhr abends ist kein Mensch mehr auf der Strasse, und das in einer Stadt mit vier Millionen Einwohnern… Das Menu zeichneten wir mangels Chinesisch-Kenntnissen auf Papier auf und als wir ein Billet nach Vladivostok kaufen wollten, gerieten wir durch eine Verknuepfung von seltsamen Zufaellen zum Bahnhofdirektor, wo wir beinahe unseres Passes entledigt wurden. Nachdem wir noch den Tigern noerdlich von Harbin einen Besuch abgestattet hatten, reisten wir weiter in die Grenzstadt Suifenhe, wo Hunderte von Russen mit Tausenden von riesigen Saecken voll chinesischer Kleider am Grenzuebergang warten. Nicht gerade auf Anhieb, aber immerhin noch am selben Tag konnten wir nach Russland reisen und erreichten nach Mitternacht Vladivostok. Im “russischen San Francisco” erwarteten uns warmes Wetter, hohe Preise sowie die Erkenntnis, dass die Abfahrtzeiten der Transsib nach Moskauer Zeit gerichtet sind. Immerhin hatten wir so sieben geschenkte Stunden in Vladivostok und wurden nochmals einige Rubel fuer ueberteuerte Kaffes los. Die anschliessende dreitaegige Zugfahrt nach Irkutsk war sehr entspannend und unterhaltsam, nicht zuletzt wegen den beiden Chinesinnen in Mickey Mouse Pijamas und einem russischen Ehepaar, welche mit uns das Abteil (Platzkartnj) teilten. Heute Abend reisen wir weiter an den Baikalsee und dann in ein paar Tagen in Richtung Moskau.
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Annina ist gut in Peking angekommen und hat uns gemailt, dass sie und Beda schon viel unternommen haben: “Am ersten Abend haben wir noch ein abenteuerliches Restaurant ausprobiert, wo exploding kidneys und andere Koestlichkeiten angeboten wurden. Dann gingen wir in die verbotene Stadt (der Palast zur Bildung der Gefuehle war recht unterhaltsam und die Toilette wurde von Beda auf den Saal zur himmlischen Erleichterung umgetauft). Danach stiegen wir noch auf den Huegel gleich dahinter, wo ich auf einer schliefrigen Platte ausrutschte (was von ein paar Touristen gleich mit der Kamera festgehalten wurde). Gestern waren wir im Fragrant Hills Park, wo wir wandern gingen und Ausblick auf den Pekinger Smog hatten.” In diesen Tagen steht der Besuch der Grossen Mauer auf dem Programm. Annina teilte uns noch mit, dass ihr Blog in Peking gesperrt ist und sie ihn zurzeit nicht aktualisieren kann. Sie wird sich in etwa zwei Wochen von Russland aus hier wieder melden.
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Das naechste Mal waehle ich dann doch wieder den Landweg… Bei der Flughafenkontrolle musste ich meine vollgestopfte Tasche oeffnen und alles, was ich zum Platzsparen in den Samowar gestopft hatte, wieder rausnehmen. Der Beamte verdrehte die Augen bis zum Gehtnichtmehr, aber ausser ein paar Socken kam nichts Verdaechtiges zum Vorschein. Danach wurde ich mit der Nachricht konfrontiert, dass ich 27 Kilogramm Uebergewicht habe. Zum Glueck ist das bei den kirgisischen Preisen noch bezahlbar. Immerhin hatte ich laut Ticket einen Fensterplatz erwischt und ich freute mch, die kirgisischen Berge noch ein letztes Mal aus der Naehe zu sehen. Als ich mich setzen wollte, war dort schon jemand und da dieser Jemand ein VIP-Gast war (daran erkennbar, dass er mit einem Auto zum Flugzeug gefahren wurde, waehrend der Poebel zu Fuss ueber den Flugplatz gehen muss), wollte ich nicht auf meinem Recht beharren. Er schlief dann den ganzen Flug und es blieb mir nichts anderes uebrig, als den gezeigten Dokumentarfilm ueber Whale-Watching zu schauen…
Heute wurde mir wieder einmal bewusst, dass ich mich noch in Kirgistan befinde. Ich entschloss mich dazu, morgen anstatt auf dem Landweg per Flugzeug nach Bishkek zu reisen, da die Strassen vereist sind und mir der kirgisische Fahrstil je laenger je mehr suspekt ist. Als ich dann am spaeteren Sonntagnachmittag auf dem Flughafen ein Billet kaufen wollte, lobte mich die Frau, dass ich so frueh dran sei. Fuer heute Abend (Abflug in 2 Stunden) seien die Flugtickets naemlich bereits ausverkauft.
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Ich verbrachte gerade zwei sehr archaische Tage in Shaidan. Da ich noch ein letztes Interview durchfuehren sollte, entschloss ich mich (bzw. entschloss Davlet fuer mich), dass ich zusammen mit einem guten Dutzend aelteren Maennern ein paar Herbsttage im Guesthouse des Projektes in Shaidan verbringen sollte (siehe Bild zuoberst). Mit von der Partie war auch Anatolj, bei dem ich im Fruehling in Bishkek gewohnt hatte. Er befand sich allerdings zurzeit der Ankunft der jalalabadischen Delegation noch im komatoesen Tiefschlaf (sein Uebername Traktor kommt nicht von ungefaehr). Das Mittagessen bestand aus Truthahn und Wodka, alles andere wurde wohl als ueberfluessig empfunden.
Nach dem Mittagessen spielten die Maenner Karten, rauchten und tranken Bier.
Davlet und ich besannen uns auf unsere Pflichten und machten uns auf nach Kawa, wo wir hofften, unseren verschollenen Interviewpartner zu suchen. Wir fanden ihn unerwartet schnell und so reichte es nach dem Interview noch fuer das Posieren hoch zu Ross:
Zurueck in Shaidan gab es schon bald wieder zu essen (den zweiten Truthahn) und es wurden unzaehlige bedeutungsschwere Tosts gesprochen, auf den Wald, die Freundschaft, den Herbst, meinen Abschlussbericht, meine zu erwartende Kinderschar, … Danach fuehlten sich einige der Herren dazu berufen, ein paar russische Lieder anzustimmen, wobei der Hustenreiz jeweils bald Ueberhand nahm.
Mein Abschied von Mitarbeitern und Kollegen in Jalalabad fand spontan gestern Abend statt.
Leider nicht sehr vorteilhaftes Photo fuer die meisten, dafuer sind alle zu sehen
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